Phthalate -die tägliche Gefahr

Phthalate die tägliche Gefahr

Phthalate die tägliche GefahrWie so oft kommt die Bedrohung mal wieder direkt aus den Chemielaboren der „herkömmlichen“ Industrie. Genauer gesagt lauert sie in den so genannten „Phthalaten“, die in von vielen Unternehmen als „Weichmacher“ eingesetzt werden und eben nicht nur Verpackung und Cremes geschmeidig machen. Mittlerweile ist jedenfalls hinreichend bewiesen und erforscht, dass Phthalate hormonelle Störungen verursachen und Unfruchtbarkeit hervorrufen können. In TV-Dokumentation haben sich mehrere Fernseh-Teams mit dem Thema Phthalate beschäftigt und aufrüttelnde Beiträge dazu produziert. Denn welche schlimmere Gefahr könnte der Menschheit schon drohen, als unfruchtbar zu werden und auszusterben?

 

 

Arte hat eine brisante Dokumentation zu Phthalate gemacht

 

Phthalate in Kosmetika

Früher wurden die Phthalate komplett hemmungslos in Kosmetik, medizinischen Produkten, Kinderspielzeug, Bodenbelägen usw. eingesetzt. Tom Mower sen. war einer jener Forscher, die als Allererste die Öffentlichkeit über die Gefahr, die von diesen chemischen Verbindungen ausgeht, informierten und ist heute einer der wenigen Produzenten, die konsequent auf Phthalate in allen Produkten und auch bei allen Verpackungsmaterialien von Flaschen über Tiegel und Tuben bis hin zu Umverpackungen verzichten. Mittlerweile gibt es glücklicherweise ein wachsendes Bewusstsein in Bezug auf die Gefahr durch diese „Weichmacher“ und in der EU wurde das Problem angegangen. Allerdings mehr als halbherzig. So wurde ein Verbot von Phthalate in Kosmetika und Kinderspielzeug ausgesprochen… allerdings ohne die Phthalate generell zu verbieten. Damit hat sich dann unter dem Strich nichts geändert, denn bei Gesetzen sind bekanntermaßen nicht die ausgesprochenen Verbote wichtig, sondern die Schlupflöcher, die sie offen lassen! Lesen Sie hier eine wichtige Pressemeldung des Umweltbundesamtes.

Wie kann ich mich vor Phthalate schützen

Also sind auch wir  Europäer keineswegs davor geschützt, bei Kosmetik- und Pflegeprodukten den „weichmachenden“ Phthalaten ausgesetzt zu sein. Das kann kein Mann wirklich wollen und, ganz ehrlich gesagt, auch keine Frau! Der „Schutz der Bevölkerung“ ist bei der gegenwärtigen Gesetzeslage nur scheinbar gewährt – die steigenden Absatzzahlen der Weichmacher-Industrie sprechen eine andere Sprache! Daher muss jeder Mensch für sich selbst die Sorge dafür tragen, dass er keine Phthalate mehr an und unter seine Haut lässt. Auf der sicheren Seite ist nur derjenige, der sich entweder gar nicht wäscht und pflegt – also keinerlei Shampoos, keine Duschseife, kein Rasiergeld, keine Zahnpasta und auch keine Körperlotion benutzt – oder aber Pflegeprodukte, welche von frei von Phthalate  sind nutzt. Weil die Gefahr durch Phthalate und andere chemische Stoffe höchst real ist und andererseits das Leben, so wie wir es kennen, viel zu schön ist, um es krank werden oder gar aussterben zu lassen, ist es wichtig die Männer- und die Frauenwelt gleichermaßen darüber informieren, wie sie sich vor Phthalaten schützen können.

Eindeutig ist der Trend auszumachen, dass der „Mann von Heute“ häufiger und mehr Pflege- und Kosmetikprodukte anwendet als es in früheren Zeiten der Fall war. Naturkosmetik bzw. Kosmetik ohne gefährliche Inhaltsstoffe, können bei Männern und Frauen dafür sorgen, dass dieser Trend nicht zum „Schuss, der nach hinten los geht“ wird.

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