Hormonelle Schadstoffe und ihr negativer Einfluss auf unseren Körper

Hormonelle Schadstoffe haben einen negativen Einfluss auf den menschlichen Körper

hormonelle_SchadstoffeHormonelle Schadstoffe ähneln in ihrer Struktur den menschlichen Hormonen und können deshalb die hormonellen Steuerungsprozesse des menschlichen Körpers negativ beeinflussen. Es handelt sich bei diesen hormonellen Schadstoffen vor allen Dingen um Konservierungsmittel aus der Gruppe der Parabene und chemische UV- Filter. Diese Schadstoffe sind war offiziell erlaubt, Experten fordern dennoch ein Verbot der hormonelle Schadstoffe. Der Biochemiker Helmut Burtscher von Global 2000 gab an, dass es sich bei diesen gefundenen Stoffen um Chemikalien handelt, deren schädigendes Potential klar an Tieren belegt werden konnte. Andreas Lischka, der Vorstand der Kinderklinik Glanzing erklärte zudem, dass hormonelle Schadstoffe mit einer Vielzahl von Erkrankungen in Zusammenhang gebracht werden können. Hormonelle Schadstoffe stehen unter anderem mit möglichen Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes oder Fettleibigkeit in Zusammenhang. Aber auch Beeinträchtigungen des Fortpflanzungssystems und Hormon-assoziierte Krebsarten wie Hodenkrebs, Brustkrebs und Prostatakrebs werden mit den hormonell wirksamen Chemikalien in Verbindung gebracht. Bei Kindern kann es zudem zu einer verfrühten Pubertät oder Verhaltensauffälligkeiten kommen.

Hormonelle Schadstoffe schädigen die Neugeborenen

Laut Andreas Lischka können hormonelle Schadstoffe bereits in kleinen Mengen irreversible Schäden bei Säuglingen und Föten verursachen. Hormonelle Schadstoffe sind gefährlich und konnten bereits in dem Blut von Neugeborenen und der Muttermilch nachgewiesen werden. Die Schädigungen, die durch die hormonell wirksamen Chemikalien hervorgerufen werden, müssen nicht sofort auftreten. Sie können auch erst im späteren Lebensalter auftreten und auf die nächste Generation übertragen werden. Die Folgen der schädlichen Substanzen können zudem bereits bei sehr geringen Dosen auftreten und sind damit nicht zu unterschätzen.

Keine Einigung der EU im Bezug auf hormonelle Schadstoffe

Die EU hat sich bezüglich der hormonell wirksamen Chemikalien noch nicht einigen können. Die sehr häufig eingesetzte Konservierungsmittelgruppe Parabene sind laut neusten Begutachtungen als sicher eingestuft worden, solange die geltenden Grenzwerte nicht überschritten werden. In Dänemark hingegen, herrscht bereits seit 2011 ein Teilverbot für Propyl- und Butylparabene in Kosmetikartikeln für Kinder unter drei Jahren.

Die Umweltschutzorganisation Global 2000 über hormonelle Schadstoffe

Laut Global 2000 haben hormonelle Schadstoffe grundsätzlich nichts in Körperpflegeprodukten verloren. Zahlreiche konventionelle Marken nutzen hormonelle Schadstoffe bereits nicht mehr. Der Biochemiker Burtscher fordert deshalb die Hersteller dazu auf, hormonelle Schadstoffe vorsorglich nicht mehr zu nutzen und sich ein Beispiel an Dänemark nehmen, bis die EU für ein Verbot der Substanzen ausspricht. Konsumenten, denen das Risiko von Produkten mit hormonellen Chemikalien zu hoch ist, müssen bis dahin die Liste der Inhaltsstoffe überprüfen.

Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit über hormonelle Schadstoffe

Bis Januar 2015 wird die Kommission der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) die Kosmetikverordnung hinsichtlich dieser Substanzen überprüfen. Bis dahin gäbe es zwar den Verdacht, dass durch hormonelle Schadstoffe die Entwicklungsphasen von Kindern beeinträchtigen können, Tumore fördern und Sexualhormone hemmen, dennoch macht die AGES deutlich, dass solche Konsequenzen nicht zu erwarten sein, sobald einer dieser Stoffe in einem Shampoo oder eine Creme enthalten ist. Zudem wird angegeben, dass die entsprechende Dosierung vorkommen müsste, um Schaden anrichten zu können.

Wie können Sie sich schützen?

Sie sollten immer auf die Inhaltsstoffe in Ihrer Kosmetik achten! Dazu nehmen Sie einfach die die enthaltenen Inhaltsstoffe in ihrer Kosmetik genauer unter die Lupe und vermeiden am besten Kosmetik die hormonelle Schadstoffe enthält. Global 2000 hat dazu eine Liste veröffentlicht.

Vermeiden Sie Kosmetik, die hormonelle Schadstoffe enthalten!

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