Babyfeuchttücher eine Gefahr?

Auch in Babyfeuchttuecher PEGs und Parfüm

BabyfeuchttuecherFür viele Eltern sind sie nicht mehr wegzudenken: die Babyfeuchttuecher aus der Box. Sie benutzen diese Babyfeuchttuecher nicht nur zum Säubern des Kinderpopos, sondern auch, um verschmierte Münder oder klebrige Finger abzuwischen. Die Nachfrage nach Babyfeuchttuecher ist groß. Wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ermittelte, liegt die Käuferreichweite für Babyfeuchttuecher in Haushalten mit Kindern bis vier Jahren bei mehr als 76 Prozent. Hebammen sind eher zurückhaltend, was den Einsatz der praktischen Babyfeuchttücher angeht. “Wir weisen die Eltern darauf hin, dass da weit mehr drinsteckt als nur Wasser”, betont Katharina Kerlen-Petri vom Deutschen Hebammen-Verband, “viele Babys reagieren gerade am Anfang empfindlich.”

Dennoch werden die Babyfeuchttuecher

von den Eltern gern auch mehrmals am Tag genutzt. Davon raten Dermatologen strikt ab. Gerade im besonders empfindlichen Windelbereich kann der häufige Gebrauch von Babyfeuchttuecher Rötungen und Hautirritationen auslösen. Weitaus schonender und trotzdem gründlich reinigen Waschlappen mit Wasser oder Papiertücher mit etwas Pflanzenöl, wissen die Experten. Auch Klassiker haben bisweilen ihre Macken. Ausgerechnet die Pampers Baby Fresh Feuchttuecher enthalten umstrittene PEG/PEG-Derivate. Diese zählen zu den Emulgatoren – allerdings zu den problematischen, da sie die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen können, was zarte Babyhaut ganz besonders stresst. Dabei sind PEG/PEG-Derivate durchaus ersetzbar. Hochwertige Emulgatoren lassen sich auch aus Fettsäuren, Fettalkoholen und Zucker gewinnen.

Also sind nicht alle Babyfeuchttuecher für Ihr Kind geeignet

Sie möchten mehr über Babyfeuchttuecher erfahren?
Quelle: Öko-Test Kompakt Babypflege

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