Augencreme – keine Augenweide
Die Falten ums Auge wegbekommen? – “Das ist ganz einfach”, sagen die Kosmetikhersteller und preisen immer neue Augencreme an, die die Spuren von Lachen, Licht, Freude und Ärger aus unserem Gesicht vertreiben oder in Zukunft fernhalten sollen. Tatsächlich kann regelmäßige Pflege mit Augencreme das Hautbild verbessern. So können Augencreme, die Wasser und Öl enthalten, kleine Fältchen kurzfristig etwas aufpolstern. Das leisten aber nicht nur die meist teureren Anti-Falten- oder Anti-Aging- Augencreme, sondern auch ganz normale Pflegecremes. Allerdings sind die hier erreichten Veränderungen fürs Auge kaum sichtbar. Mimikfalten wie Krähenfüße und Lachfältchen bilden sich wiederum in tieferen Hautschichten – und dagegen können Kosmetikprodukte leider gar nichts ausrichten.
Auch PEG in Augencreme
PEG/PEG-Derivate finden sich in acht Cremes. Sie verbinden als Emulgatoren die Öle und Fette mit Wasser. Gleichzeitig machen sie aber die Haut durchlässiger für Fremdstoffe. Das können zum Beispiel bedenkliche chemische UV-Filter sein, wie sie sich in zwei “ungenügenden” Cremes finden: Die Eucerin Anti-Age Hyaluron-Filler Augencreme und die Garnier Ultra-Lift Straffende Anti-Falten Augencreme enthalten den UV-Filter Ethylhexyl Methoxycinnamate, der im Verdacht steht, wie ein Hormon zu wirken und daher zwei Minuspunkte bekommt. In der Iseree Sensitive Augenkonturencreme steckt Octocrylene. Dessen hormonelle Wirkung wurde bislang nur in Zellversuchen gezeigt, weshalb wir hier nur um eine Stufe abwerten. Auch die Rival de Loop Age Performance enthält chemische UV-Filter. Diese halten wir zwar für unbedenklich. Für die Anwendung über Nacht sollte man sich aber überlegen, ob man die Haut unnötig damit belasten will.
Nutzen sie eine schadtstofffreie Augencreme
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Quelle: Öko-Test Kompakt 40+
