Haartoenungen – alle ungenügend
Haartoenungen sollen sanfter als Haare färben sein,doch die Realität bei den Haartoenungen sieht ganz anders aus. Sie sind oft genauso problematisch wie eine dauerhafte Haarfarbe, schließlich kommen die gleichen umstrittenen und auch gefährlichen Inhaltsstoffe Stoffe zum Einsatz. Alle getesteten Haartoenungen sind “ungenügend”, alle enthalten Stoffe, die wir als hochproblematisch ansehen.
In Haartoenungen viele aromatische Amine
In allen Haartoenungen im Test stecken Farbstoffe oder Farbstoffbausteine, die zur Gruppe der aromatischen Amine gehören. Einige Vertreter dieser Stoffgruppe gelten als krebsauslösend. Weil Studien einen Zusammenhang zwischen der Anwendung von Haarfarben und Blasenkrebs zeigten, werden zurzeit auf EU-Ebene Daten von Herstellern eingefordert und überprüft, um eine Positivliste mit “sicheren” Farbstoffen zu erstellen. Für etliche Stoffe in den getesteten Produkten fehlen noch Daten. Viele aromatische Amine sind zudem starke Allergene – etwa p-Phenylenediamine. Auch Resorcin, das in sieben Tönungen zu finden ist, kann für Allergien verantwortlich sein. Der Verdacht, dass dieser Stoff für Mutationen verantwortlich sein kann, ist bislang nicht ausgeräumt worden, in Zellversuchen hat Resorcin Chromosomenveränderungen hervorgerufen.
Außerdem halogenorganische Verbindungen in Haartoenungen
Umstrittene halogenorganische Verbindungen stecken in zwölf Produkten.
Sie wollen noch merh Informationen zu Haartoenungen:
Quelle: Öko-Test Jahrbuch für 2010
