Wimperntusche im Test
Schon 2007 veröffentlichte Öko-Test einen Test über Wimperntusche und doch haben einige Hersteller nichts dazu gelernt. Es gibt natürlich neue Inhaltsstoffe, die genauso schädlich sein können, wie zum Beispiel, die verwendeten Farbpartikel. Besonders schwarz gefärbte Wimpern lassen das Weiß der Augen hell strahlen.
Wimperntusche aus Erdöl
Schwarzes Eisenoxid (CI 77499) sorgt in bei Wimperntusche oderMascaras für die Schwarzfärbung, auch bei den Bio-Tuschen. Doch es geht noch schwärzer. Ein besonders intensives Schwarz erreicht ma mit Rußschwarz. Dieses Pigment steckt in Form von schwarzem Kohlenstoff mit der internationalen Bezeichnung CI 77266 in einigen Mascaras. CI 77266 wird durch Verbrennen von Erdölderivaten hergestellt. Ebenso wenig geeignet sei das Rußschwarz CI 77267, das unter anderem Ruß verkohlter Tierknochen enthält. Richtig abraten muss Öko-Test dieses Mal nur von vier Wimperntuschen: Sie gehen mit “mangelhaften” und “ungenügenden” Noten aus dem Test, weil darin krebserregende Nitrosamine oder andere umstrittene und/oder bedenkliche Inhaltsstoffe stecken.
Nitrosamine in Wimperntusche
Nitrosamine können, egal ob sie mit der Nahrung oder aus Kosmetik über die Haut in den Körper gelangen, Tumore in der Leber, den Nieren und dem Atemtrakt erzeugen. Daher sind Nitrosamine generell in Kosmetik verboten. Offiziell heißt es, dass NDELA-Gehalte von mehr als zehn Mikrogramm pro Kilogramm (µg/kg) technisch vermeidbar seien. Jedoch ist der analytische Nachweis von Nitrosaminen in Kosmetik nicht ganz einfach. Aus diesem Grund hängt der Richtwert, der bestimmt, ab wann eine Mascara nicht mehr verkehrsfähig ist, von der Erfahrung und der Genauigkeit der Labore ab, die von den amtlichen Überwachungsbehörden betrieben werden. So kann das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Karlsruhe erst Wimperntuschen mit NDELA-Gehalten von mehr als 50 µg/kg als nicht mehr vermarktbar einstufen und das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit die Verkehrsfähigkeit von Mascara bereits ab einem Gehalt von 20 µg/kg ausschließen. Das von uns beauftragte Labor hat in zwei Produkten jeweils rund 20 µg/kg NDELA gefunden, die übrigen Mascaras waren frei von Nitrosaminen.
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Quelle: Öko-Test Ratgeber 2010
