Zahncreme für weiße Zähne im Test
Der Traum von einem schneeweißen Vorzeigegebiss ist eine Illusion. Zähne sind von Natur aus einfach nicht strahlend weiß, sondern haben einen leicht gelbgräulichen Ton. Außerdem werden sie im Laufe des Lebens dunkler. Durch normales Zähneputzen lassen sich diese Verfärbungen nicht beseitigen. Daher bietet die Industrie spezielle Zahncreme mit Weißmachereffekt an. Diese Zahncreme enthalten Putzkörper, die normalerweise stärker sind als in herkömmlichen Pasten. Nur fünf Hersteller verzichten auf die stark schäumende Waschsubstanz Natriumlaurylsulfat (NLS). Dieser wird als Industriereiniger verwendet! Das aggressive Tensid kann die Mundschleimhaut reizen. Da sie die Haut aufquellen lässt, wird sie auch für Zahnfleischschäden verantwortlich gemacht. Die First Lady Brillant Weiß Zahncreme enthält zwar kein NLS, dafür aber das aggressive Waschpulvertensid LAS (Lineares Alkylbenzol Sulfonat).
Kein Unterschied zwischen Zahncreme und “Zahnweißpasten”
“Im Grunde gibt es zwischen Zahnweißpasten und normaler Zahncreme keinen wesentlichen Unterschied”, sagt der Leiter der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde und Präventive Zahnheilkunde in Gießen, Professor Joachim Klimek. Dies bestätigen auch die Erfahrungen des Zahnarzts Dr. Armin Jäkel aus Eckernförde: “Ich habe an den Zähnen meiner Patienten, die spezielle Zahnweißpasten verwenden, noch nie einen besonderen Effekt gesehen, der sich von einer normalen Zahncreme unterscheiden würde.”
Zahncreme soll die Zähne schützen
Laut Kosmetikverordnung ist der ausschließliche Zweck von Zahncreme, die Zähne zu reinigen, sie zu schützen beziehungsweise sie in gutem Zustand zu halten.
Lesen Sie hier rnoch mehr Informationen zu Zahncreme.
Quelle: ÖKO-TEST Jahrbuch Kosmetik für 2007
Quelle: Ratgeber Ökotest März 2011
